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Pressemitteilung-Nr. 130/08, vom 16. September 2008 der Regierung von Oberfranken Regierung von Oberfranken genehmigt Ausbau der B303 bei Schirnding Mit Planfeststellungsbeschluss vom 15.09.2008 hat die Regierung von Oberfranken die Erweiterung der Bundesstraße 303 im Bereich der vorhandenen Ortsumfahrung Schirnding um eine 2. Fahrbahn als ersten Bauabschnitt genehmigt. Der Anbau der 2. Fahrbahn erfolgt im fraglichen Bereich auf der Nordseite der bestehenden Fahrbahn von der Raithenbachtalbrücke bis zur Röslaubrücke auf einer Länge von ca. 2,5 km. Eine Beplanung der Gesamtmaßnahme bis zur Landesgrenze war noch nicht möglich, da die Konzeption des Grenzübergangs noch nicht feststeht und auf tschechischer Seite die Planung zwischen der Anschlussstelle Pomezi und dem Grenzübergang noch nicht vorliegt. Die Gesamtkosten für diesen 1. Bauabschnitt belaufen sich auf 9,3 Mio. €. Der Zeitpunkt für einen Baubeginn ist derzeit noch nicht absehbar. Link zum Original der Presseerklärung... Anmerkung der BiG: Bei Schirnding ist der Verkehr wie überall auf der B303 östlich der A9 rückläufig. Im Zeitraum Juli 2007 bis Juni 2008 lag der Tagesdurchschnitt bei lediglich 5865 Kfz/24h, bei fallender Tendenz. Die bestehende Straße kann nach den üblichen Richtlinien 20.000 Kfz/24h aufnehmen. Der dem Planfeststellungsbeschluss zugrunde liegende Querschnitt RQ26 (= vier Fahrstreifen und beidseitig Standstreifen, wird auch bei Autobahnen verwendet) ist für 60.000 Kfz/24h ausgelegt. Es gibt auch keine Anhaltspunkte für Unfallschwerpunkte in diesem Bereich. Über diese maßlose Verschwendung von Steuergeldern für einen solch überdimensionierten Straßenbau schmerzt einem als Steuerzahler das Herz. Da es keinen fachlichen Grund für diese Dimensionierung gibt, kann nur vermutet werden, dass hier ein Sachzwang für einen vierspurigen Weiterbau der B303 bis zur A9 geschaffen werden soll, einer Baumaßnahme die nach der aktuellen Verkehrsentwicklung vollkommen unsinnig ist. |